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Geschichte

Kirchenmusik in der Pfarrkirche St. Peter in Breitenbach am Inn

Aufzeichnung aus den Jahren um 1970 vom damaligen Organisten und Chorleiter Hans Thaler


Laut einer Eintragung beim Landesarchiv musste vor mehr als 300 Jahren ein „Wilderer“ als Buße dem Kirchenchor Breitenbach eine Jause bezahlen.
Dies ist der einzige Nachweis, dass ein Kirchenchor bestanden hat.

Laut einer Erzählung des verstorbenen Schuldirektors Thaler Franz (geb. 1885, gest. 1963) haben zwei seiner Großonkel an Festtagen in der Kirche die Geige gespielt.
Die zwei Geigen waren in der Jugendzeit des Erzählers im Hause „Mühle in Schönau-Breitenbach“ noch vorhanden. Ebenso eine kleine Positivorgel.
Leider wurden diese gewiss wertvollen Instrumente wohl aus Unverstand zertrümmert.

Die Orgel in unserer Pfarrkirche wurde laut einer Aufschreibung im Jahre 1742 vom damaligen Pfarrer Sebastian Mayer um den Betrag von 1.000,-- Gulden aus Bayern gekauft.
Der Erbauer der Orgel ist nicht bekannt. Diese Orgel wurde im Jahre 1911 vom Orgelbaumeister Josef Sapl in Kundl restauriert.

Nähere Angaben über Änderung der Disposition sind leider nicht mehr vorhanden.
Die letzte Restaurierung wurde im Jahr 1961 vom Orgelbaumeister Johann Pircher in Steinach durchgeführt.
Bei dieser Restaurierung wurde auch das 1911 stillgelegte Rückpositiv wieder in Betrieb genommen.

Der gegenwärtige Kirchenchor (um 1970) übt eine rege Tätigkeit aus und hat derzeit einen gemischten Chor mit 32 Sängern und ein Orchester mit 14 Mann.